
Blicken Sie mit uns zurück auf die stolze Geschichte von Fristads und betrachten Sie einige der Ereignisse, die unser Unternehmen geformt und das Leben der Arbeiter für immer verändert haben.
Unser Firmengründer John Magnuson war voller Tatendrang und Unternehmergeist, als er 1925 in einer stillgelegten Fabrik im schwedischen Dorf Fristad mit der Fertigung begann. In einer Zeit, in der in Schweden die Industrialisierung einen gewaltigen Boom erlebte, gab es noch überhaupt keine Arbeitskleidung. Magnuson erkannte einen Nischenmarkt: Qualitätsarbeitskleidung für die Menschen, die das neue Schweden aufbauten. Als sich dann seine Pläne zerschlugen, Kleidung aus Amerika zu importieren, kam Magnuson auf die Idee, die Arbeitskleidung selbst herzustellen. Für die Fertigung strapazierfähiger Kleidung benötigte er ein robustes Material, das es mit dem Jeans-Stoff aufnehmen konnte, der den amerikanischen Produkten zu solcher Popularität verhalf. Dieser Jeans-Stoff wurde allerdings in Schweden nicht produziert. Einmal mehr ergriff Magnuson die Initiative und überzeugte einen Hersteller in Malmö, eine Ware aus langfaseriger Baumwolle herzustellen.
In den Jahren 1927 und 1928 durchlebte Magnuson eine besonders schwere Zeit, in der ihm nicht einmal ein eigenes Gehalt blieb und in der er um das nackte Überleben kämpfen musste. Doch als ihm zu Ohren kam, dass die Dockarbeiter in Stockholm nach anständiger Arbeitskleidung verlangten, ergriff er die Gelegenheit beim Schopf. Nachdem er einen Händler in der Stadt gefunden hatte, verkaufte er seine Kleidung mit großem Erfolg. Im Jahr 1929 war Magnusons Firma das erste Unternehmen in Schweden, das Jeans herstellte. Er schuf eine komplette Kollektion aus Latzhosen, Bundhosen, Overalls, Jacken und Kitteln, die er in 34 Größen herstellte. Diese Arbeitskleidung wurde von Dockarbeitern, Maurern, Zimmerleuten, Malern und vielen anderen Handwerkern und Arbeitern getragen.
Die Designarbeit wurde firmenintern erledigt. Die geschickten Näherinnen von den Bauernhöfen aus der Umgebung wurden eingestellt. So konnten rasch tausende Kleidungsstücke gefertigt und in ganz Schweden verkauft werden. Innerhalb kürzester Zeit war die Nachfrage so groß, dass die Produktion kaum noch Schritt halten konnte. Deshalb kaufte Fristads eine weitere Fabrik, Niederlassungen in anderen Städten sowie eine eigene Weberei. Der technische Fortschritt in der Branche sorgte für Innovationen beim Design von Fristads. Mit den Jahrzehnten entwickelte sich die Kollektion von Fristads immer weiter. Ende des 20. Jahrhunderts war das Unternehmen der größter Arbeitsklei-dungshersteller in Schweden und galt weithin als „die“ führende europäische Marke.
Die nächste Generation
Der Name Fristads war der Inbegriff schützender, strapazierfähiger und attraktiver Arbeitskleidung. Um diesem Ruf auch weiterhin gerecht zu werden, behalten wir sämtliche Markttrends genau im Auge und heben uns von unseren Mitbewerbern ab. Heute hat sich die Marke Fristads in ganz Europa etabliert und bietet mehr als 1.000 farblich verschiedene Modelle an, die alle Magnusons ursprünglichen hohen Qualitätsstandards entsprechen. Unsere Designer lassen sich immer wieder von der Philosophie unseres Firmengründers inspirieren, wenn sie die nächste Generation lässiger und durchdachter Arbeitskleidung entwerfen - Arbeitskleidung, die die Menschen bei der Arbeit oder in der Freizeit auch wirklich tragen wollen.
