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kreisförmiger produktzyklus

aus lebenszyklus-perspektive

Bei Fristads verwenden wir eine Lebenszyklusanalyse (Life Cycle Assessment LCA), um festzustellen, in welchen Bereichen wir uns aus der Perspektive der Nachhaltigkeit verbessern können. Von dem Moment an, in dem wir ein neues Kleidungsstück entwerfen, bis zu dem Tag, an dem wir es wegwerfen, denken wir darüber nach, welche Auswirkungen es auf die Umwelt hat und was wir tun können, um die negativen Folgen zu minimieren.

Den Kreislauf schließen

Fristads arbeitet kontinuierlich an mehreren gemeinsamen Projekten, die darauf abzielen, abgenutzte Arbeitskleidung einem neuen Zweck zuzuführen und das Potenzial der Ressourcen voll auszuschöpfen, entweder durch Upcycling oder Downcycling.

Auf mehreren Märkten führen wir gemeinsam mit ausgewählten Kunden Initiativen durch, allen voran in den Niederlanden und Schweden. Dies sind auch die beiden Märkte, in denen wir das größte Interesse von Kund*innen und Nutzer*innen sehen.

Wir haben auch ein Projekt zum Sammeln und Recyceln alter Kleidungsstücke, die nicht mehr zu reparieren sind, fortgesetzt. In diesem Fall werden die Kleidungsstücke geschreddert und zu Polsterungen für Autoinnenräume verarbeitet. In Schweden gibt es ähnliche Initiativen, die darauf abzielen, gebrauchte Kleidungsstücke von ausgewählten Kund*innen zu sammeln und in neue Waren umzuwandeln.

Diese Projekte werden fortgesetzt, und das Ziel ist es, unsere gemeinsamen Anstrengungen zur Wiederverwendung und zum Recycling von Kleidungsstücken in Zusammenarbeit mit unseren Kund*innen zu verstärken.

Wie der Kreislauf geschlossen werden kann

Es gibt mehrere Möglichkeiten, den Kreislauf zu schließen, zum Beispiel durch Upcycling und Downcycling. Beim Upcyclen geben wir einem Produkt eine neue Funktion, die seinen Wert erhöht, indem wir zum Beispiel die Materialreste aus der Produktion unserer Fristads Green-Kollektionen zur Gestaltung neuer Produkte verwenden. Einige unserer Produkte werden auch dem Downcycling zugeführt, was bedeutet, dass alte Kleidungsstücke umgewandelt und für einen anderen Zweck wiederverwendet werden.

Wie der Kreislauf geschlossen werden kann

Es gibt mehrere Möglichkeiten, den Kreislauf zu schließen, zum Beispiel durch Upcycling und Downcycling. Beim Upcyclen geben wir einem Produkt eine neue Funktion, die seinen Wert erhöht, indem wir zum Beispiel die Materialreste aus der Produktion unserer Fristads Green-Kollektionen zur Gestaltung neuer Produkte verwenden. Einige unserer Produkte werden auch dem Downcycling zugeführt, was bedeutet, dass alte Kleidungsstücke umgewandelt und für einen anderen Zweck wiederverwendet werden.

Warum wir den Kreislauf schließen müssen

1. Eindämmung des globalen KlimawandelsWeltweit entfallen 4-8% aller Treibhausgasemissionen auf die Bekleidungsproduktion.1,2 Davon fallen 74% an, bevor das Kleidungsstück verkauft wird - bei der Herstellung der Rohstoffe, beim Färben, Nähen und Transport. Der Anteil der Konsumenten beläuft sich auf 22% der gesamten Umweltauswirkungen, und der größte Teil davon wird durch die Fahrten zum und vom Geschäft verursacht. 3

2. Abfall reduzieren
Die Europäer*innen werfen jedes Jahr 11 kg Textilien pro Person weg. Von gespendeten Kleidungsstücken werden 87% verbrannt oder landen auf einer Mülldeponie. Weltweit wird weniger als 1 % der Kleidung recycelt. Das liegt zum Teil daran, dass es aufgrund mangelnder Technologie schwierig ist, komplexe Fasermischungen zu recyceln.4,5

3. Wasserverbrauch und -verschmutzung reduzieren
Es wird geschätzt, dass die Textilproduktion etwa 20% der weltweiten Wasserverschmutzung verursacht. Der beste Weg, die Menge an natürlichen Ressourcen, die für die Herstellung von Kleidung benötigt werden, zu reduzieren, besteht darin, weniger Kleidung zu produzieren und unsere Kleidung länger zu benutzen, bevor wir sie wegwerfen.​​​​​​​6

Fall: Den Kreislauf der Bekleidungsherstellung schließen

Fristads beliefert das niederländische Post- und Logistikunternehmen PostNL seit Jahren mit seinen Poloshirts. Dank eines neuen Pilotprogramms werden diese Shirts nun gesammelt und zu neuen Kleidungsstücken recycelt. Damit sind wir unserem Ziel, den Kreislauf unserer Kleidungsproduktion zu schließen, einen Schritt näher gekommen.

Ungefähr 15 % des Materials der neuen Kollektion besteht aus alten PostNL-Hemden, die geschreddert und zu einem neuen Stoff recycelt wurden. Dieser Stoff mit geschlossenem Kreislauf reduziert die Gesamtumweltbelastung des Kleidungsstücks, indem sowohl Abfälle vermieden als auch Emissionen und Wasserverbrauch reduziert werden. Er wird in Zukunft in allen orangefarbenen und blauen Hemden verwendet werden, die von 25.000 PostNL-Mitarbeiter*innen getragen werden.

Die Poloshirts mit geschlossenem Kreislauf sind Teil einer kompletten Kollektion von Arbeitskleidung, die Fristads für PostNL entwickelt hat, wobei kontinuierlich weitere Kleidungsstücke mit nachhaltigen Materialien auf den Markt gebracht werden. Als Nächstes werden die Rohstoffe in der Regenkleidung und den Jacken von PostNL gegen nachhaltigere Alternativen ausgetauscht. Unser Ziel ist es, die Materialien in der gesamten Kollektion von PostNL innerhalb von drei bis fünf Jahren zu ersetzen.

Fakten: Über die Kooperation mit PostNL
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PostNL ist das größte niederländische Postdienstleistungs- und Logistikunternehmen mit 25.000 Mitarbeiter*innen und seit über 20 Jahren Kunde von Fristads Solutions. Wie Fristads ist auch PostNL bestrebt, die Branche in Sachen Nachhaltigkeit anzuführen. Im Jahr 2020 haben wir uns zusammengetan, um das bestehende Material in den Poloshirts von PostNL durch Bio-Baumwolle und Polyester aus recycelten PET-Flaschen zu ersetzen.

WEITERE INHALTE FÜR SIE:

Unsere Initiativen

Um die mit unserer Tätigkeit verbundenen Umweltauswirkungen zu reduzieren, haben wir eine Reihe von Maßnahmen zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung eingeleitet.


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Materialien

Wir wählen die Materialien und Stoffe für unsere Arbeitskleidung sorgfältig nach der Leistung, Haltbarkeit und Umweltverträglichkeit des fertigen Kleidungsstücks aus.


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Umwelterklärung

Die Umwelt-Produkt-Erklärung (Environmental Product Declaration, EPD) ist ein Instrument, das Kund*innen, Einkäufer*innen und Verantwortlichen im öffentlichen Beschaffungswesen dabei hilft, fundiertere Entscheidungen zu treffen.

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